Monday, 21 May 2012
Atommüll und Radioaktiver Abfall Delfine in Gefangenschaft Elektroschrott oder Reparatur AKW Fukushima Japan zerstört Lebensmittel Massenproduktion Massentierhaltung Schweizer Muellberge Ölkatastrophe Reaktorunfall in Fukushima, Japan Recycling Weltmeister Releigionsfreiheit Schmelzende Gletscher Tropischer Regenwald, tropisches Holz

Japan Atomstromfrei

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Warnungen vor einem Stromausfall konnten die Freude nicht trüben: Tausende Japaner bejubeln die Abschaltung des letzten aktiven Atomreaktors. Zum ersten Mal seit 42 Jahren kommt das Land ohne Atomenergie aus. Doch trotz Fukushima soll es kein endgültiger Ausstieg werden.


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Fukushima: Strontium im Grundwasser

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Die radioaktive Verseuchung um das zerstörte Atomkraftwerk Fukushima wird immer ernster. Wie der Betreiber Tepco am Sonntag bekanntgab, wurde nahe der Meerwasseraufnahme des AKW radioaktives Strontium gefunden. Dessen Konzentration liege bis zum 240-Fachen über der erlaubten Höchstgrenze. Nach Angaben der Atomaufsichtsbehörde wurde das gefährliche Element außerdem im Grundwasser bei den beschädigten Reaktoren 1 und 2 des AKW entdeckt. Es sei das erste Mal, dass Strontium im Grundwasser gefunden worden sei, wie die japanische Nachrichtenagentur Kyodo weiter berichtete.


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Rekordwerte in Fukushima

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Im zerstörten Atomkraftwerk Fukushima sind neue Rekordwerte gemessen worden. Wie der Betreiber Tepco am Samstag mitteilte, wurde im Reaktorgehäuse von Block 1 eine Strahlendosis von bis zu 4.000 Millisievert pro Stunde gemessen. Das sei die höchste bisher in der Luft gemessene Radioaktivität in dem zerstörten Kraftwerk. Die hohe Strahlung hatte ein Roboter in der südöstlichen Ecke des Gebäude registriert, zitierte die Nachrichtenagentur Kyodo den AKW-Betreiber. Aus einer Öffnung im Boden sei Dampf ausgetreten. Durch die Öffnung verlaufe ein Rohr, das durchs Gebäude führe. Das Rohr selbst sei aber unbeschädigt.

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Grossdemo bei Kleindöttingen

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Heute am 22. Mai fanden sich in Kleindöttingen über 20'000 Demonstranten ein, um gemeinsam gegen Atomkraft und für eine nachhaltige Energiepolitik zu demonstrieren. Die Demo verlief absolut gewaltfrei und hatte eher etwas von einem Openair. Unter den Teilnehmern fanden sich jung und alt aber auch ganze Familien um gemeinsam für ein Ziel zu kämpfen. Die Demo war die zweitgrösste Anti-Atom Demo in der Schweiz. Nur im Juni 1986 fanden sich nach dem AKW Unfall in Tschernobyl mehr als 30'000 Demonstranten ein, um gemeinsam gegen die Atompolitik zu kämpfen. Die Veranstalter zeigten sich mehr als zufrieden und zeigen auf, dass in der Bevölkerung ein Umdenken statt gefunden hat. Gespannt wird der Entscheid des Bundesrates über die zukünftige Atompolitik am Mittwoch erwartet.

Tepco Präsident tritt zurück

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Nach dem schweren Erdbeben, Tsunami und dem AKW Unfall in Fukushima tritt nun der Präsident der Betreiberfirma Tepco zurück. Tepco wurde in den vergangenen Wochen immer wieder wegen der schlechten Informationspolitik gerügt. Präsident Masataka Shimizu zieht Konsequenzen und räumt seinen Stuhl. Nach wie vor sind die Reaktoren in Fukushima nicht unter Kontrolle und eine baldige Änderung ist nicht in Sicht. Tepco hatte ausserdem das schlechteste Ergebnis ausserhalb der Finanzbranche Japans abgeliefert. So wurde im abgelaufenen Geschäftsjahr ein Verlust von 13.5 Mia Franken eingefahren. Tepco wird auf eine Staatshilfe angewiesen sein, um die Schadensersatzansprüche befriedigen zu können. Nachfolger wird der bisherige Direktor Toshio Nishizawa.

Abholzung Brasiliens Regenwald nimmt zu

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brasilien regenwaldIn Brasiliens Amazonas-Gebiet hat die Abholzung des Regenwaldes in den vergangenen zwei Monaten deutlich zugenommen. Das haben Satellitenbilder gezeigt, teilte die Regierung am Mittwoch mit. Eine Notfallkommission soll nun die Ursachen für den Anstieg klären und Abhilfemassnahmen einleiten. Im Kampf gegen die Waldzerstörung würden rund 700 Umweltagenten und Polizisten eingestellt, erklärte Umweltministerin Izabella Teixeira. Erschreckend ist die riesige Fläche, rund 590 Quadratkilometer Wald wurden im März und April zerstört, nahezu sechs Mal mehr als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum.

USA forciert Ölförderung

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Barack Obama will unabhängiger vom mittleren Osten und deren unstabilen politischen Lage werden. Deshalb wurde beschlossen, nach neuen Gas- und Ölfördergebieten in Alsaka zu suchen. Auch im Golf von Mexiko wolle man sich um Pachtverträge in neuen Fördergebieten bemühen. Grund sei die hohe Belastung der Bürger durch hohe Benzin- und Ölpreise. Ich frage mich, ob das die richtige Strategie sein kann, denn Fakt ist, dass in den USA anfangs Mai 2011 der Benzinpreis bei rund EUR 0.70/Liter (ca. CHF 0.92) liegt, das entspricht rund der Hälft des Preises hier zu Lande. Anstatt neue Ölplattformen zu bauen und nach neuen Fördergebieten zu suchen, sollte man sich auf erneuerbare Energieformen und bessere Effizienz konzentrieren, denn auch wenn die USA neue Fördergebiete erschliesst, wird dadurch der Konsum und damit auch der CO2 Ausstoss nicht gedrosselt. Dass die USA in Ihrem Denken nicht unbedingt umweltbewusst handelt, wurde auch in der Vergangenheit klar kommuniziert. Andere Regierungen müssen hier wesentlich mehr Druck ausüben und die Amerikaner dazu anhalten, nachhaltiger zu handeln!

Weiterer AKW Mitarbeiter verstorben

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In Japan ist ein weiterer Mitarbeiter des AKW Fukushima verstorben. Der 60-jährige Mann ist offiziell das dritte Opfer das die Havarie im Atomkraftwerk forderte. Gemäss Angaben von Tepco war der Leiharbeiter in einem Entsorgungstrakt, in dem radioaktives Wasser gelagert wird, tätig. Der Mann klagte kurz nach Arbeitsbeginn über Übelkeit und Schwindel und wurde ins Spital eingeliefert, dort konnte jedoch nur noch der Tod festgestellt werden. Was die Todesursache war, ist bis jetzt nicht bekannt. Der Mitarbeiter trug einen Strahlenschutzanzug sowie Atemmaske und war hinreichend gegen die dort herrschende Radioaktivität geschützt. 

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    Erste Hilfe
    Der Notfall tritt meist dann ein, wenn Sie
    nicht damit rechnen.
    Menschenstrom gegen Atom
    Geplante Grossanlass am 22. Mai 2011
    gegen neue Atomkraftwerke, Helfer gesucht!

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